Roomers Baden-Baden

[English version below]

 

Kurz vor Jahresende öffnete das Roomers Baden-Baden seine Pforten.

Kenner der Designhotelsparte ist das Frankfurter Roomers-Debüt sicher nicht unbekannt geblieben. Dunkel, vor allem dämmerig und mystisch – durchaus auch ein wenig erotisch kokett und mit einem Feuerwerk individueller Designitems gespickt, so performte das Roomers Frankfurt bei der Eröffnung vor wenigen Jahren und behauptet seit her auf internationalem Niveau unangefochten den Anspruch, das stylischste Hotel Frankfurts zu sein. Wird Roomers dieses Erfolgskonzept auf Baden-Baden übertragen? Insider waren gespannt…

Im Übrigen ging fast zeitgleich das Roomers München an den Start – für dieses Haus wurde ein neues  Designkonzept entwickelt, welches ähnlich emotional geprägt ist, aber mit ganz anderen Stilmitteln operiert.

Wer also glaubte, die erfolgsverwöhnten Verantwortlichen bei Roomers wüssten nicht, das Design keine statische Angelegenheit ist, sondern viel mehr eine Bündelung unzähliger zeitgeistiger Strömungen, die permanenten Richtungsänderungen unterworfen sind, der irrt. Tatsächlich gleicht auf den ersten Blick nichts dem anderen.

Mutig und beherzt, wurde in Baden-Baden eine ganz neue Designlinie geschaffen. Dies dokumentiert bereits eindrucksvoll der Eintritt in die Halle.

Eine schier gotischem Vorbild folgend überhöhte Halle empfängt den staunenden Gast, helle Wände, heller Boden, viel Licht und Weite.

Wo ist eigentlich die Rezeption – Es gibt keine Theke mehr. Sehr große, runde Tische in Reihe – davor gruppierte Cocktailchairs bilden die Welcome gesture. Auch hier zeigt

Library at Roomers Baden-Baden (Foto: Kerndesgn.studio)

Roomers Flagge und setzt auf eine moderne Betreiberphilosophie.

 

Beim weiteren Bemustern der Lobby fällt ein Bereich unterschiedlicher Sitzmöbel auf. Nicht das Einzelstück besticht, es ist das  Zusammenfügen von Unterschiedlichem zur überzeugenden, unaufgeregten Komposition ohne Vintage-Klischee. Ein wenig Exotik, ein wenig Purismus – also der Stil, den man heute quirky nennt, aber ein guter Mix!

Ein Teil der äußeren Wände ist komplett mit gepresstem Industrieglas belegt und partiell hell hinterleuchtet. Für meinen Geschmack, an einem drüben Wintertag wie heute, zu hell – sie blenden und schaffen zumindest an diesem Tag im Bereich der runden Rezeptionstische keine angenehme Aura – vielleicht funktionierte die Dimmung noch nicht, wir werden sehen.

Der Blick schweift nochmal durch die Lobby. Ein aufgereihtes Battalion unterschiedlicher Kuckucksuhren auf weisser Wand erfasst meine Aufmerksamkeit und signalisiert charmant: Der Schwarzwald kann nicht weit sein! Das ist also die Brise Genius Loci, die man heute gerne einstreut – warum nicht!

tick, tick, tick….black forest is alive… (Foto: kerndesign.studio)

Inszenierte Blickachsen mit interessanten Focuspoints wecken Neugierde und Forscherdrang.

Doch zunächst kommt das Einchecken am runden Tisch. Wie schon gesagt, der komplette Backround blendet. Ausserdem komme ich mir an diesem Tisch, an dem 8 Mann zum Finedining bequem Platz nehmen könnten, allein ziemlich verloren vor. Auch das vermeintlich gemütliche Verweilen auf niedrigen Sesselchen kann meine Stimmung nicht heben – ich möchte nicht lange Verweilen, nein einchecken und weiter geht’s.

Alles in allem gerät die gut gemeinte Wilkommens-Geste etwas außer Kontrolle – Hier fehlt sicher noch das korrigierende Finetuning, das die Erfahrungen der ersten Tage aufarbeiten wird.

Es geht zu den Zimmern. Ich bleibe gespannt – wird mich hier auch ein helles Ambiente empfangen?

Der Aufzug hält, die Tür geht auf und ich schaue geradewegs auf ein großes fotografisches Bildnis einer vollständig bekleideten weiblichen Person in historischem Gewand. Das fast surreale Bild ist ein köstlich visuelles Medley aus Erotik und Exotik und zieht den Betrachter spontan in seinen Bann. Später entdecke ich, das jede Liftlobby mit einem anderen, ähnlichen Motiv ausgestattet wurde. Schöne Idee. Wir kommen zum Zimmer.

Tatsächlich – helle Wände, helles Holz am Boden und auf den raumhohen Türen. Ein kleines Sofa schaut mir vom anderen Ende des Zimmers entgegen. Es lädt ein, näher zu kommen. Ich gehe durch den Flur ins Zimmer. Rechts ein hochglänzendes, weisses Highboard mit versenkbaren Türen (es beherbergt TV und Minibar), links das Bett. Das große Fenster hinter der Couch trägt eine  moderne textile Dekoration und spendet angenehm viel Tageslicht.

Eine helle Wandfläche ist mit einer Komposition verschieden großer, schwarzgerahmter Grafiken im Stil der St. Petersburger Hängung dekoriert und korrespondiert mit einem schwarzen Lackhighboard, das ich jetzt seitlich des Bettes entdecke.

Das ist ungewöhnlich – Auf dem Highboard sind interessante, schwarzgerahmte Fotografien, Obst, ein Bildband und eine alte englische Schreibmaschine szenisch drapiert. Auch wenn ich den Sinn der Schreibmaschine nicht erkennen konnte, haben nun die Bilder auf dieser Kommode meine Aufmerksamkeit erfasst. Na klar, das eine Motiv habe ich viel größer eben in der Liftlobby gesehen. Vermutlich existieren von den anderen Motiven ebenfalls Großbilder irgendwo im Haus. Die liebevolle Dekoration auf der Kommode flüstert jedem Gast ein persönliches „You´re welcome“ zu. Schon wieder eine schöne Idee – hoffen wir, dass der mündige Gast diese Utensilien nicht als Begrüßungsgeschenk missinterpretiert.

Ich mustere weiter. Eine große, raumhohe Glasscheibe verbindet visuell Zimmer mit Dusche, die jedoch badseitig derart über Eck erschlossen wird, dass der Blick vom Schlafzimmer nicht das übrige Bad erkunden kann. Da wohl nicht jeder Mensch nackt hinter einer Glasscheibe duschen möchte, entdecke ich zimmerseitig auch die erforderliche Vorrichtung. Eine hölzerne, ebenso raumhohe fast unscheinbare Wandscheibe, lässt sich um 90 Grad aufklappen und legt sich dabei blickdicht über die gläserne Duschwand. Schönes Detail – allerdings wollte meine Wandscheibe nicht von allein vor der Wand stehen, sie fiel andauernd halb zu. Eine mobile Tischleuchte seitlich des Bettes schafft Abhilfe und hält die Klappe vor der Wand in Position. Nun ja, vermutlich wird auch hier, im wahrsten Sinne, noch nachjustiert.

Das Bad an sich, komplett belegt mit einer Art Naturstein-Streifenmosaik aus beigegrauem Natursteinfliesen, hat einen Waschtisch aufzuweisen und eine separat zugänglich Toilette. Während die Toilette äusserst üppige Ausmaße vorhält, ist das Badezimmer am schmalen Waschtisch recht beengt. Auch vermisse ich eine Ablagefläche. Schade, ich bin überzeugt, hier hätte eine smarte Grundrissoptimierung auf gleicher Fläche luxuriösere Maßstäbe abbilden können.

Ich reflektiere meine bisherigen Eindrücke und es keimt in mir ein interessanter Gedanke auf: Obwohl auf den ersten Blick die komplette Einrichtung, die Farbgestaltung und die Materialwahl völlig anders als in Frankfurt ausgefallen ist, kokettiert auch dieses Haus trefflich und damit sehr ähnlich wie in Frankfurt, mit diesem gewissen Hauch von Erotik.

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Ich beschliesse die Rooftop Bar zu erkunden. Ein großer zweigeteilter Raum empfängt mich in seiner geografischen Mitte. Geradeaus, große raumhohe Verglasung, dahinter die Terrasse mit Outdoor Pool als Blickfang. Rechts, loungiges Sitzen. Links, eine kreisrunde Baranlage mit abgesengtem Kellnerbereich – Eine weitere schöne Idee, man sitzt wie am Tisch und doch an der Bar auf Augenhöhe mit dem Barkeeper. Eine runde Bar fördert Kommunikation und lässt unkompliziert Blickkontakte in alle Richtungen zu. Wenn auch in anderem Design, so hat doch ein sehr ähnliches Theken-Konzept bereits in Frankfurt gute Erfolge verbuchen können.

Ich schaue weiter und entdecke: Die gesamte Wand gegenüber der Glaswand zur Terrasse ist mit großen Mediaflächen bestückt, die in langsamen Wechsel etliche der schon erwähnten Fotokunstmotive präsentieren und dies in hervorragender Bildqualität. Alles sehr stylisch.

Ich frage, wer denn den Pool auf der Terrasse nutzen darf? Die Antwort: „Nur unsere Hotelgäste, aber unsere Bar ist natürlich öffentlich, jeder Bargast kann die Badelustigen im Sommer wie Winter bei Ihrem Treiben beobachten, der Pool ist beheizt“. „Charmant“ sage ich und denke mir meinen Teil. Dieses Feature wird der Kommunikation auf Rooftop-Terrasse und in der Bar sicher gute Dienste leisten.

Nun möchte ich auch noch das SPA mit Sauna und Fitness Bereich sehen. Auch hier laden große Fensterflächen zum Blick über die Dächer von Baden-Baden ein. Auch die Sauna selbst ist einseitig vollkommen mit Stadtblick verglast. Alles sehr puristisch. Durch die raumhohen Natursteinwände, auch wenn sie hier aus schwarzem Granit sind, erinnert der Spa Bereich ein wenig an die Therme in Vals. Allerdings hat diese eine grandiose Naturlandschaft als Gegenpol zur innenarchitektonischen Askese. Mir fehlt hier genau dieses Quäntchen Natur, etwas amorphes, feminines, das auch diesem Bereich ein puristisch cooles aber ausgewogenes Raumgefühl verleihen würde.

Apropos Natürlichkeit, das Roomers Baden Baden verfügt über einen außerordentlich schönen Innenhof mitten in der Stadt, ruhig, groß, moderner Landschaftsbau – fantastisch!

Ich bedauere sehr, dass es draußen regnet und – wie im Winter üblich – kalt ist und man diesen Patio nicht bespielen kann.

Abschließend möchte ich sagen, alles in allem ist hier ein sehr wohnens- und sehenswertes Stück moderner Hotelarchitektur entstanden, das in der Baden-Badener Szene in dieser Disziplin derzeit wohl nicht zu toppen ist.

Natürlich ist das Roomers kein Familienhotel – aber mal ehrlich – wer hätte das schon erwartet? Diese Nobelherberge ist für ein polyglottes, jung dynamisches Publikum entwickelt worden, das sich durchaus gerne einmal emotional verführen lassen und sich dabei dem teils exzentrischen, teils erotischen Swing des Hauses erwartungsfroh hingeben möchte.

 

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Just before the year’s end the new Roomers in Baden-Baden opened its doors to the public…

The Roomers debut in Frankfurt certainly demanded the attention of design hotel aficionados. Dark, moody and mystical – almost flirtatious and erotic, and sprinkled with a explosion of individual design items. The Roomers Frankfurt immediately proved itself to be a design hotel of international caliber and laid claim to the title of Frankfurt’s most stylish hotel. With the opening of its new branch, one has to wonder: “Will Roomers manage to apply its formula for success in Baden-Baden as well?”

Almost synchronously, the Roomers Munich also celebrated its inauguration – For this establishment a new design concept was devised, which shares the emotional characteristic of its older sibling, but operates around entirely different stylistic elements.

Those who thought, that the people in charge of Roomers had grown accustomed to success and failed to realize that design isn’t a static affair, but rather a bundling of innumerable contemporary trends and currents that are constantly subject to changes in direction, are mistaken. At first glance, there really are no similarities.

Just like Roomers Munich, the Baden-Baden branch introduced a design concept that showed hardly any similarities with the dark and gloomy pioneer. In fact, it seemed to contradict the original philosophy. The entrance itself affords an impressive testament to this new concept.

Almost after gothic example, the enormous solid wood portal opens into a vast hall with bright walls, white floor, light and a lofty atmosphere.

Entering the space is almost disorienting, especially due to the lack of a check in counter… Instead, four large, round glass tables lined against a massive white wall – adjacent, a group of cocktail chairs create a welcome gesture. Here Roomers shows its flag, clearly betting on a modern service philosophy.

Upon further inspection of the expansive space, a group of assorted seating furniture begins to stand out. It isn’t one piece that captivates the viewer, but the composition of the diverse furniture into a convincing, unagitated unity, without falling into the vintage cliché. A little exotic, a little purism – a style that has been coined as quirky design, but a good mix!

Part of the outer walls is completely covered in industrial glass and partially backlit. For my taste, on a cloudy winter day such as today, too bright – the light Is glaring and doesn’t create a pleasant aura among the round reception desks – perhaps the dimmer wasn’t working yet, we’ll see.

My gaze wanders through the lobby once more. A battalion of lined up cuckoo clocks on a white wall catches my eye and signals discreetly: The black forest can’t be far! This is the dash of genius loci that is finding traction again – why not!

Deliberate views with interesting focal points arouse curiosity and a desire to explore.

However, first: check-in. I move to the round table; the entire back wall is blinding. Unfortunately, sitting at the immense glass table, which could comfortably seat eight people for fine dining, I feel rather lost. Even the seemingly cozy low seating can’t alleviate my discomfort – I don’t want to stay here. No, check-in and move on.

All in all, the well-intended welcome gesture turns out to a bit too much – Surely, with the experience of the first few days, the necessary finetuning will be done.

I am shown to my room. I stay curious – will I be greeted by an equally bright ambience?

The Elevator stops, the doors slide open and I look straight at the photograph of a woman dressed in historic garments. The almost surreal picture is an enticing medley of exotic and erotic and immediately captivates the beholder. I find out later that every lift lobby has its unique, but similar motif. Great idea. We reach the room.

Indeed – light walls, light wood flooring and ceiling-high doors. A small sofa decorates the wall opposite of me – It invites you to come closer. I walk through the hall into the room. On my right; a glossy white high board with retractable doors, hiding a TV and the minibar, left; the bed. The window behind the couch is decorated in modern textiles and lets in a pleasant amount of daylight.

A bright wall space is decorated with a composition of artworks in the style of St. Petersburg hangings and creates an corresponding axis with a back varnish high board, standing to the left of the bed.

Interesting, black framed pictures, a bowl of fruit, an illustrated book and an old English typewriter adorn the high board. While I can’t quite discern the typewriter’s purpose, my attention now drifts to the framed photographs. One of the motifs was just in front of me in a life size format; again, I am looking at the lady in historic garb. Most likely the other photographs can also be found in a large scale throughout the hotel. The affectionate decoration whispers a kind “You’re welcome” to every guest. Another great idea – hopefully the guests will be able to appreciate the gesture.

Moving on, I notice a room high glass partition connects the room and shower visually, however the angle the is so steep that it isn’t possible to explore anymore looking into the bathroom. Since apparently not everyone is comfortable showering naked behind no more than a glass pane, there is a wooden – also room high – divider which can be rotated by 90° to cover up the glass partition and fully close off the shower from view. A nice detail – however, my divider didn’t want to stay open and constantly fell half closed. A movable table lamp, at the side of the bed, acted as a door stop and kept the divider against the wall. Presumably, this too will have to be, quite literally, adjusted.

The bathroom itself is coated in a natural stone stripe-mosaic made of beige-gray natural stone tiles, boasts a wash basin and a separate toilette. Even though the toilet is quite spacious, the rest of the bathroom is rather cramped around the wash basin. Unfortunately, there also isn’t anywhere to place toiletries. With the right floor plan optimization, I am sure the bathroom could have been much more luxurious within the same space.

I reflect on my impressions so far and a certain thought buds in my mind: Even though the entire furnishing, coloration, and material selection seems distinct and contrasting to Frankfurt, the hotel evokes a similar erotic, seductive tension.

I decide to check out the roof top bar. I step into a large room divided into two spaces. Opposite of me the floor-to-ceiling glass wall grants views of the terrace and outdoor pool. To the right lounge sofas, an assortment of low tables and a mixture of porcelain and wooden stools. To the left a hyper modern, circular bar counter with mixologists and waiters working within it – again a great concept; one sits at the height of a table, but stays on the same eye level as the bar keeper. A round bar promotes conversation, and allows for easy eye contact in all directions. A similar concept was very successful for bar at Frankfurt’s Roomers, if also with a different design.

I let my gaze travel around the room and notice that the entire wall opposite to the glass wall and terrace is backlight by projectors, painting the same art photographs of people dressed in medieval fabrics and garments onto the full length of the wall in excellent quality.

Answering my question about who may use the outdoor pool, the barkeeper tells me that it is only for hotel guests, but the bar and terrace are open to everyone and any bar guest can observe the swimmers, in summer and in winter – the pool is heated.

“Charming”, I answer and think my part. This feature must be great for communication on the terrace and in the bar.

Finally, I also want to see the SPA and sauna with fitness area. Here too, large windows give way to beautiful views over the roofs of Baden-Baden. Even the sauna itself has one wall made entirely of glass, providing a magnificent view of the city. Everything is kept very puristic – room high natural stone walls, here made of black granite, remind of the SPA area of the thermal bath in Vals. However, in Vals the fantastic views of nature act as a counterweight for the interior design’s asceticism. Here, I miss exactly that bit of nature, something amorphous, feminine, that can create a balanced atmosphere in the cool, puristic interior.

Speaking of nature, the Roomers in Baden-Baden has an extraordinarily beautiful courtyard right in the middle of the city; quiet, large, modern landscaping. I lament that it rains so much and, as usual in winter, it remains cold, not allowing the patio to be used.

In conclusion, a remarkable piece of modern hotel architecture has been created here, that is certainly worth seeing, and – in its discipline – ranks at the top of Baden-Baden’s hotel scene.

Of course, the Roomers isn’t a family hotel – but let’s be honest, did anyone expect that? This luxurious establishment caters to polyglot, young and dynamic clientele, that at times likes being emotionally seduced and enjoys indulging in the eccentric, sometimes erotic and provocative inclination of this hotel.

 

 

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